Roman Furger gewinnt den Engadiner!!

von Lukas Epp

Der Schattdorfer Roman Furger hat am Sonntag, 11. März 2018 den 50. Engadin Skimarathon gewonnen. Dies ist nach 2012 und 2016 bereits sein 3. Sieg. Roman Furger ist überglücklich nach einer fast perfekten Saison.

Die Vertreter des SSC Schattdorf und des Urner Skiverbandes strahlen um die Wette (von links nach rechts): Edi Schilter, Paul Gisler, USV Präsident Bruno Arnold, Roman Furger, Beni Gisler, Andre Marty und der Vater von Roman Furger, Hanspeter Furger
Die Vertreter des SSC Schattdorf und des Urner Skiverbandes strahlen um die Wette (von links nach rechts): Edi Schilter, Paul Gisler, USV Präsident Bruno Arnold, Roman Furger, Beni Gisler, Andre Marty und der Vater von Roman Furger, Hanspeter Furger

Quelle Swiss Ski: Roman Furger jubelte schon vor der Zielline. Dem bestechenden Endspurt des 28-jährigen Urners hatte niemand in der vielköpfigen Spitzengruppe Nennenswertes entgegenzusetzen. Furger bog als Erster auf die Zielgeraden, setzte sich weiter von seinen Konkurrenten ab und gewann deutlich. "Grossartig", strahlte der Olympia-12. über 15 km. "Es ist alles genau nach Plan aufgegangen." Das Überstehen der Startkilometer über die Oberengadiner Seen ohne Materialschaden zählte er dazu. Anschliessend die Präsenz in den vorderen Positionen bei der Passage durch den Stazerwald. Die Feststellung, dass "die Ski immer besser ziehen" sowie die Coolness, sich bis wenige Kilometer vor dem Ziel zu verstecken. "2 km vor dem Ziel wusste ich, es kann erneut gut kommen", sagte er.

Furger feierte nach 1:34:05 Stunden seinen dritten Sieg nach 2012 und 2016. Damit schob er sich unter den Erfolgreichsten des Klassikers auf Platz 2 - hinter Rekordsieger Albert Giger (5 Siege), auf gleicher Höhe mit Dario Cologna, Koni Hallenbarter und Hervé Balland. In Furgers Rücken entschieden Zehntel über die Ränge 2 bis 6, die allesamt von Franzosen belegt wurden. Als zweitbester Schweizer klassierte sich der Ybriger Roman Schad auf Platz 7. Und der bekannteste Name im Feld: Rekord-Weltmeister Petter Northug konnte seine schwache Saison nicht retten und war auf Platz 19 chancenlos.

Rangiste