ZSSV Langlauf Nachwuchs im Prüfstand

von Josef Mulle

An der 10. Schächentaltrophy, die unter rigorosen Schutzmassnahmen durchgeführt wurde, zeigten die Nordisch Athletinnen und Athleten des Zentralschweizer Schneesportverbandes (ZSSV) ausgezeichnete Leistungen. Als Gesamtsieger durften sich Leandra Schöpfer, SC Marbach, und Silvan Lauber SC Horw feiern lassen, während für den Urner Skiverband Dunja Walker das beste Ergebnis erzielte.

Sie gaben an beiden Rennen ihr Bestes (v.l.) Annika Fullin, Sereina Kempf, Dunja Walker, Nico Bricker, und Julia Gisler.
Sie gaben an beiden Rennen ihr Bestes (v.l.) Annika Fullin, Sereina Kempf, Dunja Walker, Nico Bricker, und Julia Gisler.

<<Auch wenn die Umstände durch die Corona-Pandemie sehr speziell sind, so scheint es uns doch sehr wichtig Wettkämpfe durchzuführen, um den Athletinnen und Athleten die Möglichkeit zu geben sich untereinander zu messen, und dadurch auch die Freude am Sport weiter zu fördern>>, so Dani Niederberger, Trainer und Organisator der 10. Schächental-Trophy vor dem Wettkampf. So ging denn auch vorgängig ein umfassendes Schutzkonzept an alle Kaderangehörigen, Trainer, Betreuer, und auch Schlachtenbummler, dem in Unterschächen rigoros nachgelebt werden musste. <<Wir konnten erfreut feststellen, dass dem Schutzkonzept in allen Teilen Folge geleistet wurde, und insbesondere die Disziplin bei den jungen Sportlerinnen und Sportler eine besonders gute Note verdient>>, sagte rückblickend Tino Walker, Chef Nordisch des Urner Skiverbandes, der zusammen mit Roman Briker in der Organisation tätig war.

Sportliche Top Leistungen

Gefordert wurde von den U14/U16 ZSSV-Nachwuchsathleten Nordisch ein Rollskirennen, Unterschächen-Urigen, und ein Berglauf, Sittlisalp Talstation hinauf auf die Brunnialp. Das Rollskirennen wurde in der klassischen Stilart ausgetragen, und die Läuferinnen und Läufer wurden von Roman Briker, Cheftrainer USV, per Massenstart auf die Strecke geschickt. Mit Julian Emmenegger, Remo Burch, Janik Joos, und Silvan Lauber, alles Mitglieder der Zentralschweizer Langlaufhochburgen Flühli, Schwendi Langis, und Horw, übernahmen schon kurz nach dem Start das Zepter, und es zeigte sich rasch, dass der Sieger nur aus diesem Quartett kommen konnte. Kurz vor dem Zielstrich überraschte der Horwer Silvan Lauber seine Konkurrenten mit einem trockenen Antritt, und gewann so das Rollskirennen von Unterschächen nach Urigen. Eine Klasse für sich war die nordische Nachwuchshoffnung aus Marbach, Leandra Schöpfer, die sowohl das Rollskirennen als auch den Berglauf von Sittlisalp Talstation hinauf auf die Brunnialp für sich entschied, und damit natürlich als Gesamtsiegerin den Heimweg antreten konnte. Ein Kopf an Kopf Rennen um den Tagessieg gab es hingegen bei den männlichen Hoffnungsträgern der Zentralschweizer Nordischen zu verzeichnen. Remo Burch gewann den Berglauf hauch-dünn vor Silvan Lauber, der aber noch eine Sekunde vom herausgefahrenen Rennen vom Morgen, auf die Brunnialp rettete, und somit ebenfalls als Gesamtsieger das Schächental verliess. 

Urner zeigten sich kämpferisch

Die kleine Urner Delegation schlug sich wacker, allen voran Dunja Walker, SC Unterschächen, die beim Rollskirennen den 3. Platz belegte, und auch beim Berglauf als fünfte voll überzeugen konnte. Stark in Szene setzen konnte sich auch Nico Bricker, SC Unterschächen, er liess sich an beiden Rennen Top Ten Resultate notieren. Tino Walker zeigte sich denn auch sehr zufrieden mit den erbrachten Leistungen seiner Kaderleute. <<Alle haben ihr bestes gegeben, und bei beiden Disziplinen grossen Kampfgeist bewiesen>>. Im weiteren stand der Chef Nordisch des Urner Skiverbandes voll hinter dem Anlass des Zentralschweizer Schneesportverbandes, wie er abschliessend zu Protokoll gab. <<Alle Athletinnen und Athleten, samt Trainer und Betreuer, schätzten es ausserordentlich wieder einmal wett-kampfmässig unterwegs zu sein. Die Schächental Trophy hat gezeigt, dass mit den nötigen Schutzvorkehrungen auch im Winter Rennen durchgeführt werden könnten>>.

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