Auftakt Pech für Roman Furger

26. Februar 2017‚ von  Bruno Arnold

Nach einem starken Prolog zu den Sprints in der freien Technik, schied der Urner Roman Furger mit viel Pech bereits im Viertelfinal aus. Furger erhält in den Einzeldisziplinen und womöglich auch in der Staffel weitere Gelegenheit seine Klasse unter Beweis zu stellen.

Roman Furger zusammen mit seiner Familie und Jovien Hediger vor dem Wettkampfeinsatz
Roman Furger zusammen mit seiner Familie und Jovien Hediger vor dem Wettkampfeinsatz
Die nordischen Weltmeisterschaften wurden am vergangenen Donnerstag in Lahti mit den Sprintdisziplinen in der freien Technik eröffnet. Der Schattdorfer Roman Furger, Sprintspezialist im WM Swiss Ski Team, qualifizierte sich für die Finalrennen, und wählte im Viertel-Final die zweite Gruppe mit Petter Northug und dem diesjährigen Tour de Ski Sieger Sergey Ustiugov. Die Taktik war gut gewählt, bestand doch die Möglichkeit sich in einem schnellen Rennen über die „Lucky Loser Regel“ für die Halbfinals zu qualifizieren. Furger startete denn auch ausgezeichnet, musste aber bereits in der zweiten Runde, infolge eines Sturzes des Russen Ustiugov, einen Umweg in Kauf nehmen. Mit einer Willensleistung sondergleichen fand Furger den Anschluss wieder, ehe er im Schlussanstieg einen Sturz, wegen eines anderen Russen der vor ihm zu Boden musste, nur knapp verhindern konnte. Auf der Zielgeraden fehlte dann dem zweimaligen Engadin Marathon Sieger Roman Furger die Kraft um sich für einen Halbfinal berechtigten Platz zu qualifizieren. Es waren aber nur zwei winzige Hundertstel-Sekunden die ihn von einem weiteren Fight mit den weltbesten Sprintern trennte, von denen schliesslich der Italiener Federico Pellegrino oben ausschwang.